...but it's all coming back to me now..
Bin ich nur geflüchtet? Ich war sehr gut im Verdrängen..Vllt habe ich es aber auch verarbeitet. Doch ist das, was ich jetzt habe, auch das was mich glücklich macht? ...
..and I banished every memory you and I had ever made..
HunnY - 18. Dez, 13:06
Es ist wieder passiert..und ich schrieb ihm noch bevor ich ging auf einen Zettel, dass ich ihn liebe..
Kein Reaktion. Er schrieb zwar mittags, aber erwähnte das mit keiner Silbe. Was geht nur in seinem Kopf vor? Verdrängung?
Es ist die verdammte Wahrheit und ich musste sie loswerden. Da ich es nicht aussprechen konnte, als er mir in die Augen sah, schrieb ich es halt einfach.. Jedenfalls ist es jetzt raus. Irgendwie fällt eine Last ab, aber gleichzeitig auch sehr viel Traurigkeit. Ich bin so sehr traurig.. Gestern konnte ich kaum drüber sprechen ohne gleich wieder anfangen zu weinen. Es bricht mir mal wieder das Herz. Nun endgültig zu wissen, dass es keine Hoffnung mehr gibt nach all der Zeit, all den Jahren...
Ich bin wie betäubt..mit dem Wissen, dass er meine große Liebe gewesen wäre. Ich hab noch nie so sehr viel für jemanden empfunden. Und ich habe Angst, dass ich das auch nie mehr werde. Doch das will ich nicht. Ich will und kann das Ganze nicht mehr ertragen.
Als ich in seinen Armen lag, als er mich festhielt, meine Hand hielt, mir in die Augen sah..da war alles andere um mich herum vergessen. Alles war egal. Es gab nur noch uns. Und meine Gedanken schweifen zurück an vergangene Zeiten. Erinnerungen an genau das gleiche Gefühl. Das Gefühl glücklich zu sein, das Gefühl jemanden bei sich zu haben, mit dem man sein Leben verbringen will.
Und dann ist da wieder diese Wut. Diese unglaubliche Wut. Dass er nicht endlich mal Klartext redet. Ich mein, er kann mich küssen und mit mir schlafen und mit mir Zeit verbringen, aber nicht einfach mal sagen was Sache ist? Und das schon so ewig lange. Wie sehr er mich doch mag, wie oft er das doch verdrängt hat mit mir, wie oft ihm auffällt, dass es immer wieder zu mir zurück führt egal was passiert,..all das sagte er mir. Ich weiß, dass er sehr emotional sein kann. Aber ich habe langsam das Gefühl, dass er einfach nicht ehrlich zu sich selbst ist. Bzw er selbst sagt ja auch, dass er Angst hat, dass er noch nicht bereit ist. Deshalb sagte ich ihm ja auch, dass er dazu sich nicht äußern muss was ich schrieb.. zu den 3 großen Worten. Einfach weil ich auch weiß, dass da eh nichts bei raus kommt. Er denkt wahrscheinlich mir geht es gut. Dabei geht es mir seit langem wieder so richtig schlecht...
Weil ich weiß, dass ich ihn vergessen muss, weil ich weiß, dass er auch in Jahren nicht klarkommen wird. Weil ich weiß, dass er mich nicht liebt. Und diese Erkenntnis ist so real momentan, dass es einfach nur noch weh tut..Und ich hasse ihn dafür, dass er weiß was ich fühle und mich trotzdem immer wieder aufs Neue dazu bringt mich auf ihn einzulassen. Das ist so unfair..
Lass mich dich vergessen. Lass mich endlich mein Leben leben.. Geh einfach und lass mich und komm nie wieder an...
HunnY - 30. Nov, 17:39
♫ ....not goodbye ♫
Sich wirklich zu zwingen, ihn zu vergessen ist so unglaublich schwer.. Die dritte Woche ohne Kontakt bricht an. Und er hat sich nicht gemeldet...ich hab ihn auch nicht weiter gesehen. Ich weiß, dass er nicht klarkommen wird. Aber ich vermisse allein schon das Schreiben mit ihm. Oder ihm auf ner Party übern Weg zu laufen. Aber Party ist bei mir zur Zeit sowieso nicht drin wegen Krankheit.
Es scheint mir so, als ob ihm das alles egal ist. Und das tut mir nur noch mehr weh. Es ist schon schwer genug. Es wäre leichter, wenn er sich gemeldet hätte. Weil dann hätte ich nicht geantwortet..
Diese Genugtuung brauch ich halt..
Ich schaue gerade schon wieder auf mein Handy und frage mich: Wieso kommt da nichts? Und muss mich gleichzeitig zusammenreißen, dass ich ihm nicht schreibe.. Was ich irgendwie im Griff habe, trotzdem denke ich andauernd an ihn.
Sogar nachts..Im Schlaf..
Wieso scheint ihm das alles so egal? Denkt er denn plötzlich gar nicht mehr an mich? Was geht nur in seinem Kopf vor?
Hat er vielleicht wieder mal ne andere? Das wechselt bei ihm ja andauernd, auch wenn er nur rumknutscht..
Es tut mir weh, so unglaublich weh..Und er lässt es zu mich gehen zu lassen..
Was soll ich noch tun? Verdammt, was soll ich denn nur noch tun, um darüber hinwegzukommen?!
Say goodnight, not goodbye
You will never leave my heart behind
Like the path of a star
I'll be anywhere you are
HunnY - 4. Okt, 10:01
Ich erkenne mich nicht wieder. Das bin ich nicht mehr..Es macht mir selbst angst, mich so zu sehen...
Ich liebe dich..Ich liebe dich so sehr, dass es weh tut..doch du bist blind..so blind!
Sieh mir in die Augen und du wirst die Wahrheit erkennen..
Denn es ist die einzige Wahrheit.. und der einzige Weg wieder zu mir selbst zu finden..
HunnY - 13. Sep, 13:36
Langsam glaube ich bezüglich Männern, trifft das zu...
Ich will doch nur nen tollen Freund haben, wo ich sagen kann, dass die Gefühle auch stimmen.. und nicht immer diese halbherzigen Sachen..
ZUM KOTZEN!!!
HunnY - 8. Aug, 23:58
Du bist es nicht wert, dass ich dir hinterherlaufe.. oder mir den Kopf zerbreche oder in irgendeiner Weise versuche deine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken...
Egal wie, ich werde mich zwingen, diese Gefühle aus mir rauszuprügeln.. Weil es so nicht weitergehen kann und wird!
Nur wie stell ich das eigentlich genau an? :/
HunnY - 30. Jul, 20:24
... ♫ Deine Liebe ist dein Schiff, deine Sehnsucht ist die Ferne.. über Rio und Shanghai, über Bali und Hawaii..Ich mach mir Sorgen, Sorgen um dich.. Denk auch an Morgen.. Denk auch an mich..♫...
Wir sehen uns wieder, nächstes Jahr..Ich werde dich vermissen und hoffe, du kommst heil wieder nach Hause!!!
HunnY - 30. Jul, 20:04
so unglaublich traurig..depressiv, wie mans auch nennen mag..
HunnY - 23. Jul, 18:56
Do you?
I miss you so much. Wanna see you next weekend..Everything could just be so easy..If you want to. But, I'm kind of asking myself if it works. I don't know. At the moment, our relation is very good, easy-going. But the question is how long it'll last..
we'll see..
Ps: ". .... ..."
HunnY - 21. Jul, 18:50
Porque en los ojos nos espiábamos el alma
Y la verdad no vacilaba en tu mirada..
"Denn in unseren Augen spiegelten sich unsere Seelen
Und in deinem Blick war unveränderlich die Wahrheit zu erkennen.."
.................... .................... .................... ..................... ...................
Irgendwann wirst du es sehen..
Irgendwann wirst du mich entweder in die Arme schließen..
Oder es zutiefst bereuen mich gehen gelassen zu haben..
Wenn wir zusammen gehören wirst du es wissen, und wenn es ewig dauert. Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten. Was anderes kann ich nicht akzeptieren..
Mit einer anderen Lösung werde ich wohl nie zurechtkommen. Eben weil ich dir in die Augen sehe und weiß, dass du es bist.. Du bist es. Du warst es immer und wirst es wohl immer sein..
EInes Tages wirst du dich entscheiden müssen. Entweder ganz oder gar nicht. Für immer wir zwei oder für immer kein"WIR"!
Und irgendwann wirst auch du es hoffentlich wissen..
...Irgendwann...
HunnY - 20. Jul, 18:46
Vorzustellen wie es wäre dich als meinen Freund zu haben, ist schön. Ich weiß, dass du meine große Liebe bist. Du bist und wirst wahrscheinlich immer mein Mr.Big bleiben.
Doch man wird schnell zurück in die Realität geholt. Die Ernüchterung ist jedes Mal groß und schmerzvoll... Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte dich NICHT zu haben.
"Die Liebe lässt mich nicht " von Silbermond
Ich bin heut morgen aufgewacht
Und wusste nicht wofür
Hab meine Augen aufgemacht
Und nichts lag neben mir
Ich fühl mich völlig unbelebt
Und das, obwohl mein Herz noch schlägt
Wie dieses Haus bin ich kalt und leer
Weil die Hälfte fehlt
Ich hab mir geschworen damit klarzukommen
So gut wie es eben geht
Jetzt sieh mich an, ich bin nichts mehr wert
Wie ein Herz, das nur noch aus Mitleid lebt
Wie kann man nur so kalt sein
Geht dich das alles denn nichts mehr an
Du wirfst nur deinen Schatten
Über den ich nicht springen kann
Und ich weiß nicht
Wonach soll ich suchen
Welchen Weg soll ich noch gehen
Warum kann ich nicht vergessen
Es muss doch gehen
Sag mir
Was muss noch passieren
Bis du nichts mehr für mich bist
Ich würd dich so gerne hassen
Doch die Liebe lässt mich nicht
Die Liebe lässt mich nicht
Ich wollt nicht mehr an dich denken
Glaub mir, ich habs probiert
Wollt dich in Wein ertränken
Doch wie du siehst hat das nicht funktioniert
Ich wollt es hier beenden
Doch Jahre löschen sich nicht einfach aus
Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden
Doch bei mir reißt sie sie wieder auf
Und ich weiß nicht
Wonach soll ich suchen
Welchen Weg soll ich noch gehen
Warum kann ich nicht vergessen
Es muss doch gehen
Sag mir
Was muss noch passieren
Bis du nichts mehr für mich bist
Ich würd dich so gerne hassen
Doch die Liebe lässt mich nicht
Die Liebe lässt mich nicht
Und wie tief muss ich noch sinken
Bis ich ohne dich aufwache
Wie viele Tage müssen noch ertrinken
Bis auch das letzte Bild verblasst
Und ich es schaff, neu anzufangen
Sag mir wann
Sag mir wann
Sag wie lang
Was muss noch passieren
Bis du nichts mehr für mich bist
Ich würd dich so gerne hassen
Doch die Liebe lässt mich nicht
Die Liebe lässt mich nicht
Das drückt so ziemlich alles aus...
HunnY - 14. Jul, 20:53
Ich will nicht zurück in meine Heimat, aber morgen ist Freitag und eigentlich müsste ich es. Und eigentlich müsste ich auch spätestens dann eine Entscheidung treffen. Aber man, was soll ich nur machen?
Ich musste mir leider eingestehen, dass diese ganze Geschichte mit M. und mir, mir besser gefiel als ich je zugeben wollte. Ich konnte mich immer fallen lassen bei ihm, ich war glücklich wenn er bei mir war. Und ich bin es immernoch, wie ich gestern feststellen durfte. Er gibt mir das Gefühl nicht allein zu sein, jemanden zu haben und lässt mir gleichzeitig genug Luft zum atmen. Es ist was ganz Besonderes zwischen uns, das wusste ich von Anfang an. Auch wenn es viele Tiefs gab, die eigentlich nicht hätten sein müssen. Jedoch war ich mir zu der Zeit nie bewusst, dass das was ich habe, das ist was mich glücklich macht. Diese "lockere Beziehung" genau das ist, was ich brauche, weil ich einfach für was festes noch nicht bereit bin.
Doch ich wollte mehr. Einen festen Freund, ohne dabei zu bedenken, dass ich noch nicht so weit bin. Ich wollte es zu sehr und hab alles andere ausgeblendet. Und nun muss ich mich entscheiden. Zwischen dem was mich irgendwie glücklich gemacht hat lange Zeit und zwischen dem was ich mir so lange gewünscht habe, ich jetzt aber nicht mehr haben will, weil ich das Gefühl habe zu ersticken...
Doch ist eine Rückkehr in die Vergangenheit wirklich so gut? Oder sollte ich einfach aus mir rauskommen und meine Freiheiten etwas aufgeben für einen Mann, der mich in jeglicher Hinsicht will, weil er sich so sehr verliebt hat in mich?
ich will B. nicht weh tun, ich kann das nicht. Er sieht mich mit voller Liebe an, er trägt mich auf Händen. Einen lieberen Freund kann man eigentlich gar nicht haben. Doch wie soll das weitergehen, wenn ich mich weiterhin so verschließe? Es kommen so viele Faktoren dazu, die dagegen sprechen.
Klar, ich denke ab und zu noch an Big, muss aber durch meine etwas längere Abwesenheit aus der Heimat zur Zeit mich nicht all zu doll damit beschäftigen, einfach weil ich weiß, dass das Thema durch ist. Ich werde ihn nie bekommen und das habe ich jetzt akzeptiert.
Nur was mach ich mit B. und M. ?
Ich denke in letzter Zeit wieder öfter an die vielen Abende mit M.. Es war immer schön sich so fallen lassen zu können. Bei ihm hatte ich immer das Gefühl, dass das Leben so schön sein kann mit ihm an meiner Seite. Einfach nur neben ihm zu liegen..ihn zu beobachten, wenn er schläft...Mit ihm zu schlafen, göttlich.
Er war auch der erste, der es geschafft hat mich von Big zu befreien. Gut, letztendlich ist alles anders gelaufen, aber es gab eine längere Zeit in der es nur M. für mich gab, einfach weil ich glücklich war. Ich vermisse diese Zeiten..und ich hab ihn so sehr vermisst. und ich weiß, dass ich das wieder haben kann. Dass jetzt, wo ich die Erkenntnis gewonnen habe, dass genau das von damals mir so unglaublich gut tat, einiges einfacher werden würde..
Ich kann nur auf mein Herz hören. Mein Herz kennt die Antwort. Aber ich habe Angst jemanden weh zu tun, Angst vor den Konsequenzen..
HunnY - 28. Mai, 23:08
Ich bin gerade auf den Gedanken gekommen, wie es wäre, wenn es eine Art Parallelwelt geben würde..Hätte ich dann auch dieses Big-Problem? Würden die Menschen, die von mir gegangen sind dann vllt noch leben?
Wäre der Unfall letztes Jahr nie passiert? Würde meine quasi "Großfamilie" aus der Kindheit noch bestehen und nicht zerbrochen sein, als ich 12 Jahre alt war? Würde meine Oma nie gestorben sein? Oder der Papa meines damaligen besten Freundes, der wie ein Onkel für mich war?
ANDERERSEITS: Würde mein Papa seine Herzkrankheit damals vllt nicht überlebt haben? Gar nicht auszudenken!
Was ist, wenn im Grunde alles genau andersrum gekommen wäre? Würde ich jetzt nicht studieren? Hätte ich mein Abi nicht geschafft? Würde ich vllt in jemand ganz anderen verliebt sein?
Hätte ich meinen Absturz letztes Jahr nicht überlebt? Wär ich überhaupt Anfang des Jahres so doll krank geworden?
Würde ich jetzt da wohnen, wo ich jetzt wohne? Wäre ich damals mit meiner ersten großen Liebe nicht zusammen gekommen?`Würde ich jetzt vllt ganz andere Leute kennen und mit ihnen befreundet sein?
Würde es mir vllt viel schlechter oder besser gehen als genau in diesem Moment?
Was würde ich jedoch darum geben die Menschen nochmal in meine Arme schließen zu können, die von mir gegangen sind... Was würde ich dafür geben..
Aber es ist alles so wie es kommen musste.
...Schicksal...
HunnY - 27. Mai, 14:51
6 Wochen nicht mehr geschrieben hier.. Und so viel passiert.
Ich habe einen neuen Freund. Ja, so richtig kann ich das selbst noch nicht ganz glauben. Das ist so neu, jemanden zu haben, der auch zu einem steht und einem zeigt, dass er nur mich will..Das ist toll und schön. Doch jetzt kommt das große ABER!
Big, immer nur Big. Dabei sollte ich doch an meinen Freund denken. Ich habe so langsam das Gefühl, dass egal wen ich kennenlerne, immer Big tief in meinem Herzen verankert sein wird. Er stellt für mich den perfekten Mann dar. Dabei ist er das nicht. So viel Leid, Schmerz und so viel Tränen hab ich schon wegen ihm vergossen. Und dennoch, wenn ich ihn sehe, schlägt mein Herz auch nach über 2 Jahren immernoch höher. Mittlerweile macht ja jeder sein Ding, man spricht ab und zu mal miteinander und man sieht sich auch öfter mal. Mehr aber auch nicht. Was ja auch ausreicht..Schlimm genug, dass mich allein das schon so umhaut.
Nun stellt sich mir aber die Frage: Ist es nicht unfair meinem Freund gegenüber? Die Frage kann ich auch eigentlich mit einem klaren JA beantworten. Natürlich ist es unfair. Eben weil ich eigentlich leider immernoch sowas von in Big verliebt bin. Dennoch hab ich auch Gefühle für meinen Freund. Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht lieb habe. Aber es ist was anderes. Es sind nicht die 100 %, die es eigentlich sein sollten.
Nur.. ich will nicht alleine sein. Ich will und kann das nicht mehr. Ich brauch Beständigkeit, jemanden zu dem ich kommen kann, der mich in den Arm nimmt. Auch wenn ich eigentlich will, dass Big dieser jenige ist. Doch dem ist ja nicht so, also warum soll ich darauf verzichten? Fühl ich mich denn besser, wenn ich alleine bin und vllt noch weitere 2 Jahre versuche über Big hinwegzukommen? Das halt ich noch weniger aus.
Das ist schon wieder so kompliziert, dass eine nächste Katastrophe nahen wird. Die Frage ist nur wann und wie schlimm es wird. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht wie lange ich dieses "Spielchen" noch weiterführen kann, da meine Sehnsucht zu Big ins Unermessliche steigt. Und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Ich bin völlig abwesend in dem was ich mache. Strahle auch gerne mal mit schlechter Laune, was eigentlich eher untypisch für mich ist, in letzter Zeit aber doch vermehrt auftritt.
Ich habe alles versucht, von Kontaktabbruch bis Affäre bis Normalzustand. Egal was ich mache, diese Gefühle gehen einfach nicht weg. Ich sehe ihn vor mir und ich sehe sie, die große Liebe. Doch ich kann sie nicht haben.Das hat schon seinen Grund warum er Mr.Big genannt wird...
Und dann denke ich an meinen Freund, wie sehr er mich doch mag. Man sieht und merkt es ihm an. Er würde am liebsten 24 Stunden am Tag mit mir zusammen sein, doch das kann ich nicht. Er denkt es ist, weil ich Zeit brauche mich an diese neue feste Beziehung zu gewöhnen, da ich sowas ja ewig nicht richtig hatte. Das ist ja auch so. Doch ein weiterer ausschlaggebener Faktor ist Big. Je schlimmer es wird, desto mehr ziehe ich mich zurück, was das Ganze natürlich noch komplizierter macht. Ich weiß nicht wie lange ich diese Fassade noch aufrecht erhalten kann.
Und ich kann auch niemandem davon erzählen. Weder Freunden noch meiner besten Freundin, weil... in dem Moment, wo ich es ausspreche, kann ich es nicht mehr zurück nehmen. Dann ist es ausgesprochen. Und das würde alles kaputt machen. Ich will meinen Freund nicht verlieren. Ihm gleichzeitig aber auch nichts vormachen. Wo hab ich mich da nur wieder reinmanövriert?
Aber soll ich denn ewig alleine bleiben, bloß weil ich Big nicht vergessen kann? Das ist unerträglich. Egal wie ich es mache, egal was ich mache. Es hört einfach nicht auf. Und alle denke, ich wäre nun glücklich. Alle denken, ich hab jetzt das Große los gezogen und Big ist vergessen.
Aber wie konnte ich ihn jemals vergessen? Wie könnte ich jemals seine blauen Augen vergessen, die Art wie er mich angesehen hat, die Abende an der Elbe, diese ganzen Auf-und Abs.. Die ganzen schönen Momente, in denen ich wirklich richtig glücklich war und alles andere um mich herum vergessen konnte, einfach weil er da war. Und warum passiert immer wieder was mit uns? Warum finden wir immer wieder zueinander zurück, um uns dann wieder gehen zu lassen? Ohne je richtig probiert zu haben, wie es sein würde, ein richtiges Paar zu sein?
So viele Fragen, so wenig Antworten. Und diese unerträglichen Gefühle, die mir das Herz aus der Brust reißen, weil es einfach so weh tut. Es tut so unglaublich weh.
Letzte Nacht waren wir feiern. Big war natürlich auch da. Ich war ziemlich betrunken und zu Hause dann bekam ich Schüttelfrost und hätte losheulen können, weil ich ihn die ganze Zeit vor mich sah. Das ist wie 'ne Krankheit hab ich langsam das Gefühl. Wenn ich an ihn denke, fang ich an zu Zittern. Wenn ich ihn sehe, schlägt mein Herz höher und weil ich weiß, dass ich ihn nicht haben kann, fängt es an zu Schmerzen.
Gibt es da nicht was von Ratiopharm? Bitte..das muss doch heilbar sein!
HunnY - 18. Mai, 00:46
Heute ist wieder einer dieser Tage an denen ich besonders an dich denke...
Für mich ist es unbegreiflich was letztes Jahr Ende des Sommers passiert ist. Du warst unglaublich, ein Mensch, der sich so sicher war in dem was er tat und erreichen wollte. Du standest mitten im Leben, im Grunde hätte nichts dich erschüttern können.
Dagegen traf es deine Familie, Freundin und Freunde wie einen Schlag ins Gesicht. Der Tag des Unfalls ist mir bis heute in Erinnerung, aber mehr wie ein schlechter Film als eine wahre Realität. Eine Realität, die bis heute absolut nicht nachvollziehbar ist, weil man sie einfach nicht versteht bzw. vielleicht auch gar nicht verstehen will.
Jetzt wo es wärmer ist, sieht man wieder vermehrt Motorradfahrer auf den Straßen und es weckt in mir jedes Mal ein unwohles Gefühl und auch die Erinnerung an dich. Vor allem aber auch die Gespräche mit deiner Freundin, als ihr euch kennengelernt habt. Sie und ich saßen fast täglich zusammen und sie erzählte mir von dir, was für eine tolle und großartige Person du warst...Sie war so beendruckt und glücklich..Wir redeten stundenlang über dich, deine Ansichten.. Ich lernte dich kennen, wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Ich kann mich jetzt noch an deinen Blick erinnern, als du mit deiner Freundin ( die ja auch gleichzeitig meine beste Freundin ist) auf meiner Couch bei mir zu Hause saßt, und ich dir erzählte, dass ich auch im Autohaus arbeite. Du konntest es gar nicht fassen und ich musste laut lachen.
Ich wünsche mir bis heute, dass ich an dem Tag deines Unfalls noch zu dir rangefahren wäre, als ich dich von weitem sah. Doch ich fuhr weiter.. Die gleiche Strecke, die du dann auch nahmst. Du warst nicht weit hinter mir, wie mir aber erst später bewusst wurde..
Es war ein Tag wie jeder andere. Der letzte Tag im August, die Sonne schien..Es war später Nachmittag. Ich erfuhr von einem Unfall als ich bei meinen Eltern war. Als das Wort Motorrad fiel, war mein erster Gedanke: Du! Doch zunächst bekam ich keine Informationen, weil keiner wusste was los war. Bis deine Freundin mir schrieb, nachdem ich ihr von dem Unfall erzählte, dass du es warst..und weggeflogen wurdest. Die Straße war eineinhalb Stunden gesperrt, wie ich auch später erst erfuhr. Der Gedanke, dass ich das Auto hätte sein können über das du mit deinem Motorrad geflogen bist und dann gegen die Leitplanke, die dir das Leben nahm, ist schockierend...
Ich fuhr weiter in meine neue Heimat mit der Information deines Unfalls, weil es schließlich Sonntag Abend war. Jedoch hielt ich andauernd an, wenn nen weiterer Anruf kam und überhaupt um durchzuatmen, ich schlich vor mich hin, weil aufs Fahren konzentrieren war einfach nicht mehr drin.
Am Abend hieß es du wirst gerade operiert. An Schlaf auch nur zu denken, war eh nicht drin. Nacht gegen 1 uhr kam die Nachricht, dass du die Operation überstanden hast. Erstmal Aufatmen...
Morgens dann die traurige Ernüchterung, als dein Bruder mir schrieb, dass du entweder für immer ein Pflegefall werden würdest oder stirbst, weil du schwere Gehirnverletzungen hast. Da fielen dann jegliche Vorhänge..ich fuhr sofort von der Arbeit aus in meine Heimat zurück. Ich konnte doch meine beste Freundin jetzt nicht alleine lassen. Sie wollte nach Berlin in die Klinik zu ihm, wie sich später herausstellte jedoch wollten noch mehrere seiner Freunde zu ihm, also fuhren wir mit 2 Autos..
Was uns da erwartete, war irgendwie noch schlimmer als angenommen. Die ganze Atmosphäre war so still, so unheimlich still. So unwirklich.. Ich entschied nicht zu dir reinzugehen auf die Intensivstation, nachdem ich erfuhr, dass du ziemlich schlimm ausgesehen hast und auch sehr blutig und der ganze Raum schier unerträglich seien mit all den Geräten, die an dir angeschlossen waren.
Ich wollte dich so in Erinnerung behalten wie ich dich kannte. Es war der Gedanke, dass wir einfach alle bei dir waren, in deiner Nähe. Und hofften, dass du es überstehst...
Ich weiß, dass ich den ganzen Tag nicht weinen konnte, außer morgens als die Nachricht kam. Aber ich war so geschockt, dass es einfach nicht ging. Alle weinten, ich konnte es nicht. Bis zur Rückfahrt. Es regnete und im Radio lief "In The Air Tonight". Da platzte es dann heraus.
Am nächsten Tag, mittlerweile Dienstag fuhr ich wieder zurück in meine neue Heimat und zur Arbeit. Irgendwie konnte man ja doch nichts machen außer warten und hoffen.
Warten und warten und warten. Den Versuch zu schlafen hatte ich nun vollends aufgegeben, das ging nachts maximal ein paar Stunden, weil man schon so k.o. war von Allem. Das Handy immer bei mir, vergingen auch Mittwoch und Donnerstag. Es stand natürlich nicht still, weil jeder Informationen am liebsten sofort haben wollte. Ich redete auch viel mit meiner besten Freundin drüber, die jetzt Unterstützung brauchte, mehr denn je. Sie sprach viel über dich. Und auch alle anderen, genau wie ich glaubten fest an ein Wunder. Es durfte einfach nicht sein. Es durfte einfach nicht sein, dass du einfach von uns gehst. Das durfte einfach nicht passieren.
Dieses Warten war unerträglich. Tausend Mal am Tag der Blick aufs Handy mit der Hoffnung, dass es endlich eine gute Nachricht geben würde. Und gleichzeitig aber auch die Angst jedes Mal, wenn das Handy klingelte, dass es eine schlimme Nachricht sein könnte..
Noch bereits am Dienstag Abend hieß es, dass vermutet wird, dass du Hirntod bist, die Diagnose erst gestellt wird. Es würde 72 Stunden dauern.. Doch das Hoffen hat keiner jemals aufgegeben. Am Donnerstag dann jedoch die Ernüchterung, dass Freitag die Geräte wohl abgestellt werden. Doch selbst da, wollten die Anderen und ich einfach nicht glauben und schon gar nicht akzeptieren, dass es das gewesen sein soll.
Ich kann mich erinnern, dass ich Donnerstag zu Freitag fast gar nicht geschlafen habe und morgens zur Arbeit gefahren bin, wo meine beste Freundin mir dann schrieb, dass die Geräte gegen Mittag abgestellt werden. Ich fuhr also wieder in die Heimat. Das war nicht mehr zu ertragen. Mir war beim Aufstehen schon ganz schlecht, weil ich es einfach nicht wahrhaben wollte. Das durfte alles nicht passieren, das konnte nicht das Ende sein.
Doch die traurige Wahrheit war, dass es dein Ende war. Gegen 15 uhr am Freitag Nachmittag bekam ich die Nachricht, dass du von uns gegangen bist...
Ich weiß noch, als ich zu meinen Eltern fuhr daraufhin, einfach um nicht alleine zu sein. Abends dann standen wir, deine Freundin, deine Freunde und ich dann an deiner Unfallstelle. Wir standen einfach nur da, zündeten Kerzen an und spielten deine Lieblingsmusik. Stundenlang standen wir einfach nur da. Um zu begreifen, was wir die ganze Woche versucht hatten zu verdrängen.
Und erst auf deiner Beerdigung als ich vor deinem Sarg stand und die zweihundert Leute sah, wurde mir bewusst, dass du wirklich Tod bist. Du wirst nie wieder kommen.
Du bist Tod, aber wir werden dich nie vergessen. Weil du einfach eine ganz besondere Person warst und bist...
Jemand, der für immer einen Platz in meinem Herzen haben wird...
HunnY - 6. Apr, 21:35