Bitte nimm ihn mir nicht weg..
Schon wieder so viel Zeit vergangen. es ist September und es kommt mir vor, als wenn die Monate nur so an mir vorbeiziehen.
Es ist viel passiert. Wo soll ich anfangen? Hätte ich im März, wo ich den letzten Beitrag schrieb gewusst was jetzt sein würde? Gott sei dank tat ich es nicht.
Ich arbeite seit August nun woanders. Es ist...naja, reden wir nicht drüber.
Bevor ich zum Negativen komme, berichte ich mal was positives zunächst: Ich habe einen neuen Freund, einen Mann, der unglaublich toll ist, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich ihn noch kennenlernen würde. Wir sind jetzt zwar gerade mal einen Monat zusammen, aber es kommt mir vor, als wenn wir uns schon ewig kennen würden. . .und er ist wie ein Fels in der Brandung für mich. Er ist...wie mein Papa.
Womit wir beim eigentlichen Thema wären. Mein Papi..
Seit Ende Mai haben wir Gewissheit: Der Mensch, den ich auf dieser Welt am meisten liebe hat Krebs. Einen neuroendokrinen Tumor mit unbekanntem Primärtumor und Metastasen. Er bekommt seit Anfang Juni nun eine Chemotherapie. Und nun rückt das Datum immer näher, an dem wir erfahren werden ob diese angeschlagen hat bzw. wie es weitergehen wird. Am 23.09 werden wir genaueres wissen. Und ich hoffe und bange.
Warum passiert das alles? Diese Frage habe ich mir wiederholt gestellt, aber nie eine Antwort finden können. Es hat eingeschlagen wie eine Bombe, nachdem wir monatelang gewartet hatten seit Anfang des Jahres und nicht wussten, was eigentlich los ist, kam diese Nachricht ins Haus, mit der keiner gerechnet hätte.
Gewissheit? Ja gut. Hoffnung? Teilweise. Traurigkeit? Ganz viel. Fassunglosigkeit? Immer noch.
Wie geht es weiter? Was kommt noch auf uns zu?
Positiv zu vermerken allerdings ist, dass es ihm gut geht, trotz Chemo. Das kann wohl kaum einer behaupten, der sowas mitmachen muss. Er kämpft, aber nur für Mama und mich, so wie er sagt. Er war immer sportlich und schlank, hat nie getrunken oder geraucht, hat sich immer gut ernährt. All das kommt ihm jetzt natürlich zugute. Ich bin auch sehr froh darüber, dass er auch weiterhin Rasen mäht, angeln geht, Hecke schneidet und all das tut, was er auch vorher tat. Das ist toll, aber die Angst sitzt tief, wie lange bleibt das noch so?
Ich möchte glauben, dass er dieses große Wunder schaffen kann, dass er den Krebs so weit bekämpfen kann, dass er damit noch ganz viele Jahre leben kann. Ich möchte und muss das einfach glauben. Alles andere ist unerträglich. Mein Herz schmerzt, ich bin im wahrsten Sinne des Wortes seit Monaten krank vor Sorge. Mein Papi war und ist immer mein Ein und Alles gewesen. Ich kenne keinen Menschen, der so ist wie er. So lieb, fürsorglich, so einzigartig in seiner ganzen Art und Weise. Papakind, schon immer.
Deshalb, warum geschieht das alles? Ich möchte, dass er leben kann. Ich möchte, dass er mich irgendwann zum Traualtar führt! Ich möchte, dass er all das miterleben kann. Ich möchte vieles.
Nimm ihn mir nicht weg, Bitte! Bitte nimm ihn mir nicht weg. Ohne Papi geht es nicht. Es geht einfach nicht. Es nimmt mir die Luft zum Atmen.
Es ist viel passiert. Wo soll ich anfangen? Hätte ich im März, wo ich den letzten Beitrag schrieb gewusst was jetzt sein würde? Gott sei dank tat ich es nicht.
Ich arbeite seit August nun woanders. Es ist...naja, reden wir nicht drüber.
Bevor ich zum Negativen komme, berichte ich mal was positives zunächst: Ich habe einen neuen Freund, einen Mann, der unglaublich toll ist, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich ihn noch kennenlernen würde. Wir sind jetzt zwar gerade mal einen Monat zusammen, aber es kommt mir vor, als wenn wir uns schon ewig kennen würden. . .und er ist wie ein Fels in der Brandung für mich. Er ist...wie mein Papa.
Womit wir beim eigentlichen Thema wären. Mein Papi..
Seit Ende Mai haben wir Gewissheit: Der Mensch, den ich auf dieser Welt am meisten liebe hat Krebs. Einen neuroendokrinen Tumor mit unbekanntem Primärtumor und Metastasen. Er bekommt seit Anfang Juni nun eine Chemotherapie. Und nun rückt das Datum immer näher, an dem wir erfahren werden ob diese angeschlagen hat bzw. wie es weitergehen wird. Am 23.09 werden wir genaueres wissen. Und ich hoffe und bange.
Warum passiert das alles? Diese Frage habe ich mir wiederholt gestellt, aber nie eine Antwort finden können. Es hat eingeschlagen wie eine Bombe, nachdem wir monatelang gewartet hatten seit Anfang des Jahres und nicht wussten, was eigentlich los ist, kam diese Nachricht ins Haus, mit der keiner gerechnet hätte.
Gewissheit? Ja gut. Hoffnung? Teilweise. Traurigkeit? Ganz viel. Fassunglosigkeit? Immer noch.
Wie geht es weiter? Was kommt noch auf uns zu?
Positiv zu vermerken allerdings ist, dass es ihm gut geht, trotz Chemo. Das kann wohl kaum einer behaupten, der sowas mitmachen muss. Er kämpft, aber nur für Mama und mich, so wie er sagt. Er war immer sportlich und schlank, hat nie getrunken oder geraucht, hat sich immer gut ernährt. All das kommt ihm jetzt natürlich zugute. Ich bin auch sehr froh darüber, dass er auch weiterhin Rasen mäht, angeln geht, Hecke schneidet und all das tut, was er auch vorher tat. Das ist toll, aber die Angst sitzt tief, wie lange bleibt das noch so?
Ich möchte glauben, dass er dieses große Wunder schaffen kann, dass er den Krebs so weit bekämpfen kann, dass er damit noch ganz viele Jahre leben kann. Ich möchte und muss das einfach glauben. Alles andere ist unerträglich. Mein Herz schmerzt, ich bin im wahrsten Sinne des Wortes seit Monaten krank vor Sorge. Mein Papi war und ist immer mein Ein und Alles gewesen. Ich kenne keinen Menschen, der so ist wie er. So lieb, fürsorglich, so einzigartig in seiner ganzen Art und Weise. Papakind, schon immer.
Deshalb, warum geschieht das alles? Ich möchte, dass er leben kann. Ich möchte, dass er mich irgendwann zum Traualtar führt! Ich möchte, dass er all das miterleben kann. Ich möchte vieles.
Nimm ihn mir nicht weg, Bitte! Bitte nimm ihn mir nicht weg. Ohne Papi geht es nicht. Es geht einfach nicht. Es nimmt mir die Luft zum Atmen.
HunnY - 14. Sep, 18:30